Human desires are invested in the games which comprise the social world. They drive us into society with enthusiasm. That is why these games matter to us and it is also why, on occasions, emotions and urges overrun the normative boundaries of those games.
(Crossley 2001, 7)

Foto: Theresa Wey, 2020

Soziologin und Trainerin in Wien

Nachdem ich mein sozialwissenschaftliches Doktoratsstudium an der Universität Luxemburg und der Stanford University absolviert und mehrere Jahre international geforscht habe, lebe ich seit 2017 wieder in Wien. Meine Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind Geschlechter-, Intimitäts- und Sexualitätsforschung, Bildungssoziologie, Ungleichheiten, soziale Klassen und Kultur.

Seit März 2020 forsche ich zu den Veränderungen sozialer Beziehungen in der COVID-19-Pandemie an der Sigmund Freud Universität Wien. Nach einer Pilotstudie im Frühjahr 2020, die in Kooperation mit dem Kinsey Institute for Research on Sex, Gender and Reproduction der Indiana University, US, durchgeführt wurde, wurden Vergleichsdaten zu den Auswirkungen der Pandemie auf Intimität im Rahmen einer Folgeerhebung im Winter 2020 erhoben. Aktuell führe ich mit meinem Team eine dritte Vertiefungsstudie durch, finanziert durch die Wissenschaftsförderung der Stadt Wien und das Netzwerk Wissenschaft der Arbeiterkammer Wien.

Eine für die breite Öffentlichkeit verständliche Kommunikation wissenschaftlicher Forschung ist mir ein großes Anliegen. Sozialwissenschaft ist interessant und hat zu vielen sozialen Problemen wichtige Erkenntnisse beizutragen. In meiner Kolumne Stadtpikant schreibe ich zweimal pro Woche über Sex & Gesellschaft für die Kronenzeitung.
Weitere Medienberichte über meine Forschung sind im letzten Jahr in Printmedien, Radio und Fernsehen erschienen.

Schreiben ist überhaupt meine Leidenschaft. Ich habe mehrere Bücher, Artikel und ein Lehrbuch zu unterschiedlichen Themen publiziert, u.a. zur Legitimation von Bildungsungleichheiten, sozialer Gerechtigkeit und Diskriminierung, der Konstruktion sozialer Probleme, Bildungsreformen, Zulassungsverfahren, Intimität, Sexualität und sexuelle Bildung, Ethnisierung von Begehren, Mehrsprachigkeit, Körper- und Schönheitspraktiken, Feminismen und Pierre Bourdieu.

Als wissenschaftliche Gutachterin bin ich für die Österreichische Zeitschrift für Soziologie, American Journal of Sexuality Education und die Fachzeitschrift Sex Education: Sexuality, Society and Learning tätig. Seit Oktober 2019 forsche ich außerdem zur Entwicklung von Frauen*-Beratungsstellen in Wien im FWF-Projekt "The Psychological is Political" unter der Leitung von Ass.-Prof. Dr. Nora Ruck, Sigmund Freud Universität Wien.

Neben Trainings- und Vortragstätigkeiten unterrichte ich "Gesellschaftsdiagnosen: Soziologie der Sexualität(en)" an der Universität Wien, "Geschlecht und psychische Gesundheit" an der Sigmund Freud Universität Wien sowie "Soziale Ungleichheit und sozialer Ausschluss" an der FH Campus Wien.





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Impressum
Dr. Barbara Rothmüller
Tätigkeitsbereich: Soziologin, Universitätslektorin, Sexualpädagogin, Social Justice Trainerin
Wohnsitz: Wien
Kontakt: barbara.rothmueller@univie.ac.at